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2008 02 10  Fuldaer Zeitung1

 

Die Fuldaer Zeitung berichtete am 09.11.2009 über unser Jahreskonzert.

 

FULDA Eine Spitzenleistung unter dem einfühlsamen und punktgenauen Dirigat von Martin Hartmann erbrachte das Akkordeon Orchester Fulda in der Aula der Alte Universität bei seinem Jahreskonzert.

Für die rund 165 Zuhörer, die aus der Region um Fulda, aus der Rhön und dem Vogelsberg sowie teilweise extra aus Nordhessen angereist waren, dürfte sich der Abend gelohnt haben.Akkordeon Orchester Fulda Jahreskonzert 2009- Foto: Ralph Leupolt
Höchste Konzentration eines jeden Musikers war gefragt, besonders beim musikalisch anspruchsvollen und technisch schwierigen ersten Teil des Konzerts, das mit der Mozart-Symphonie Nr. 29 begann. Fachkundige im Publikum begrüßten es, dass Dirigent Martin Hartmann sich entschieden hatte, den zweiten Satz, also das Andante und die Wiederholungen zu streichen, doch wurden auch Stimmen laut mit Kritik dazu, dass das Allegro moderato im ersten Satz hätte ein wenig tänzerischer gestaltet werden können. Der akustisch überaus feinhörige Barocksaal in der alten Universität verlangt akkurate Präzision im musikalischen Zusammenspiel. Genau darauf hat Martin Hartmann sein Orchester seit jeher sensibilisiert.

Temperamentvolle Dynamik

Doch nicht nur Präzision, sondern auch seine temperamentvolle Dynamik führte das Akkordeon Orchester Fulda in der Ungarischen Rhapsodie Nr. 2 von Franz Liszt und Rossinis Ouvertüre zur „Italienerin in Algier“ vor. Bei den klassischen Stücken konnte das Publikum beobachten, wie Akkordeonisten mit der Schüttelbalgtechnik das Vibrato der Streichinstrumente imitieren.
Ungewohnte Klänge in bombastischer Fülle ließen die Akkordeonisten mit der „Tokkata“ für Kirchenorgel aus der „Gotischen Suite“ von Léon Boëllmann hören. Das Publikum quittierte das mit minutenlangem Applaus und Bravo-Rufen.

Der zweite Konzertteil bediente die leichteren Genres Musical, Tango und Flamenco. Zu hören waren Ausschnitte aus der „West Side Story“ von Leonard Bernstein und „Anatevka“ von Jerry Bock. Fast andächtig folgte das Publikum den emotionalen Höhen und Tiefen der argentinischen Konzerttangos von Astor Piazzolla „Contrabajeando“ und „Novitango“, bevor das andalusische Stück Malagueña von Ernesto Lecuona noch einmal das Temperament der Akkordeonspieler aufflammen ließ.
Das Publikum belohnte die Musiker mit stehenden Ovationen. Das Akkordeon Orchester Fulda bedankte sich mit zwei Zugaben.

 

Foto: Ralph Leupolt
Quelle: Fuldaer Zeitung - Link zum Online-Artikel: Stehende Ovationen für das Akkordeon Orchester

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